TAWB 23 TAG 6: Fc. Kleinstadt / Sir Donkey’s Revenge


Langsam wird es ein wenig eintönig in diesen Einleitungstexten, ich weiss, aber es war halt einfach schon wieder ziemlich schäussliches Wetter und es ist weiterhin erstaunlich wie viele Menschen dem Drang, sich zu hause auf dem Sofa einzumummeln, widersetzen. An diesem Abend im Bruch Brothers lohnte es sich dafür auch richtig, die Regenjacke montiert oder den Schirm ausgepackt zu haben, denn es standen zwei erstklassige Bands auf der Bühne

«mir sind Fc. Kleinstadt und ihr sind wunderschön» so endete das erste Konzert an diesem Abend im Bruch Brothers. Dem voraus ging eine dreiviertel Stunde voller laut herausgeschriener Emotionen, virtuoser Riffs und einem kurzen Abstecher auf den Tresen des Bruch Brothers. Während diesem Abstecher wurde weitergesungen (mal mit, mal ohne Mikrofon), ein halber Liter Bier getrunken und versucht, sich an der niedrigen Decke nicht den Kopf zu stossen. «Hut ab» kann man da nur sagen, was von einem Besucher auch wortwörtlich mehrmals gemacht wurde. Fc. Kleinstadt waren die geborenen Anheizer. Sie hatten unendliche Energie und das Publikum wurde zum Blitzableiter für diese Energie. So entstand die Symbiose, die ein gutes Konzert ausmacht. Die Band verschmolz mit dem Publikum und wurde zusammen zu post-punk-rock-indie Einheit.

Völlig aufgekrazt wartete also die Bruch Brothers Menge auf Sir Donkey’s Revenge und die vier Crossover-Veteranen lieferten genau das, was das Publikum brauchte. Energetische Lyrics wurden dem Publikum entgegen gepeitscht und zusammen mit den harten Riffs und der eingehenden Rhythmus-Sektion war man sofort davon gefesselt. Die Band, die seit 2014 das Crossover Genre würdig vertritt, wussten genau was sie da auf dieser Bühne tut. Nach einer Stunde totaler Energie war dann das Publikum so ausgepowert, dass es vielleicht noch eine Zugabe wollte aber einfach nicht mehr konnte.

Als nächstes geht es (wenn man diesen Text noch vor 15:00 Uhr liest) schon bald weiter mit dem Anti-Kater Mosh im Sedel. Da gibt es vier Metal Bands die da wären: Days of Ruin, Hydrahog, Imperio und Jabar. Da kann ich allerdings nicht dabei sein aber eventuell wird trotzdem darüber berichtet.


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