Der 9. Tag am There Are Worse Bands Festival im Hinicht, war ein Abend unter Freunden.
Durch eine glückliche Fügung fehlte an diesem Abend eine Anlage für das Mikrofon und die Gitarre von Jasmin Larue. Es musste also kurzerhand das Set völlig akustisch gespielt werden und so belebte sie, ganz aus versehen, die Ursprungsidee des There Are Worse Bands Festivals. Denn Ganz im Stile eines Pubs in England oder Irland war Jasmin Larue umkreist von fröhlichen Menschen und sang ihre Songs in diese Runde hinein.
Sie liess das Publikum an sentimentalen, emotionalen und persönlichen Songs teilhaben und ob man nun bereits bekannt mit ihr war oder ein völlig Fremder, für die Zeit des Konzerts war man eine einzige, grosse Familie. Die Höhen und Tiefen des Lebens erlebte man gemeinsam und (fast) zum Schluss sangen alle zusammen ausgelassen über die guten alten Tage.

Vielleicht lag es daran, dass tatsächlich viele Freunde von Jasmin Larue an diesem Abend da waren oder an der heimeligen Atmosphäre des Hinichts aber die ganze Runde hing entweder gebannt an den Lippen von Jasmin Larue oder war beseelt im Stuhl nach hinten gelehnt. Auch die Geschichten zu den Songs und die Timeline, die sie sich zum Set überlegt hat wurden mühelos in das Set eingefügt und man fühlte sich gleich noch mehr zu Hause.
Zum Schluss wurde tosender Applaus und massig Komplimente spendiert und die neu geformte Familie löste sich fröhlich wieder auf.
Heute Abend geht es weiter in der Schüür mit That Feeling und Saitün, die höchstwahrscheinlich nicht unplugged spielen. Man darf trotzdem gespannt sein.