Der dritte TAWB Tag präsentierte sich erneut leicht regnerisch, aber das sei hier bloss nebensächlich erwähnt, schliesslich sind wir kein Wetter-Blog.
Für alle Musikliebhaber:innen war die Bar59 „the place to be“. Die extra für das TAWB geöffnete Bar 59 lud zum Punk- und Garage-Rock-Abend in ihre warme Stube ein.
Weil unser Profi-Blog-Schreiber an diesem Abend selber Bandprobe hatte, springt an dieser Stelle das restliche TAWB Team mit seinen Eindrücken ein. Es sei uns entschuldigt, wenn wir nicht ganz so ausführlich über den Abend berichten, da wir gleichzeitig auch noch mit dem Einlass, Fotografieren, Bier trinken und Konzert geniessen beschäftigt waren.
Aber here we go:
Der Gitarren-Abend wurde um 20.00 Uhr mit den Nidwaldnern von Horny Dolphins eröffnet. Die fünf Jungs sind keine TAWB Neulinge und bringen immer wieder aufs Neue gute Stimmung in den Konzertsaal. So auch gestern!
Die Band liess gleich los und hatte sichtlich Spass auf der Bühne. Die Gitarren bretterten, die Rhythmus-Sektion trieb die Songs voran und die Posaune (!) spielte obenauf und verwandelte die, für einen Mittwoch Abend gut gefüllte, Bar59 in eine Tanz- und Hüpffläche. Die Stimmung war vom ersten Song an ausgelassen und zauberte vielen Besucher:innen ein zufriedenes lächeln ins Gesicht, was wiederum auf die Band zurückstrahlte und diese erstaunt feststellen liess, dass es mega schön sei, dass an einem Arbeitstag unter der Woche so viele Leute den Weg in die Bar59 gefunden hätten.

Nach einer kurzen Umbaupause standen dann die Walliser von Fluffy Machine auf der Bühne und machten genau da weiter, wo Horny Dolphins aufgehört hatten. Fun-Punk ohne Staralüren, mit viel Hingabe, Power und Selbstironie, so dass das Publikum kaum eine Pause hatte und gleich wieder vollen Einsatz gab. Die vier Jungs hatten sichtlich Spass, spielten ihre kurzweiligen Punk Songs äusserst routiniert (und das meine ich positiv) runter und wussten zwischen den Songs mit viel Witz das Publikum zu unterhalten. Es wurde gehüpft, mitgesungen, die Köpfe geschüttelt und viel gelacht. Solche Abende in der Mitte der Woche sind der perfekte Boxenstopp für alle mit Arbeits-Blues oder Herbstdepression. Es wurde ordentlich Dopamin und Endorphine getankt, so dass man bis Ende Woche weitermachen kann.

Und falls die Glückshormone doch noch nicht reichen sollten, gibt’s auch heute schon wieder das TAWB mit Mono Mochi und Tanzakademie in der Jazzkantine.