Die zweite Woche des There Are Worse Bands Festival ist offiziell gestartet und wurde gestern mit den Gitarrenklängen von Rob Moir im Hinicht gebührend musikalisch gefeiert.

Rob Moir gehört, wie Maple Tree Circus oder Tobi Gmür, zu den Veteranen des There Are Worse Bands Festival. Wenn ich mich richtig daran erinnere habe ich ihn vor 10 Jahren im Rahmen des TAWB im Meyers gesehen, als es noch dort war wo jetzt das Houdini drin ist (was vielleicht wirklich nicht stimmen kann, denn ich hab vorhin beim Spazierengehen gesehen, dass das Houdini auch ein 10 Jahre Jubiläum feiert).

Wie dem auch sei, Rob Moir war wieder einmal auf Tour und wieder ein mal machte er Halt in Luzern für das There Are Worse Bands Festival. Mit einem Bier, einem Glas Wasser und seiner Gitarre stand er im Hinicht und war so unterhaltsam wie immer. Seine Songs wurden gefühlvoll und voller Hingabe vorgetragen und zwischen den Songs riss er einen Witz nach dem anderen. Er erzählte seine Geschichten, wie er mit seinem Fahrrad durch Europa getourt ist und in Polen sich in einem Wald verirrte. Einmal wurde er gebucht für Auftritte in einem Zug, der durch ganz Kanada gefahren ist. Dann wieder über eine Frankokanadische Liebe die aber nur fünf Tage gehalten hatte. Rob Moir hatte eine scheinbar unerschöpfliche Anzahl an Geschichten und die hatte er entweder in Songs verarbeitet oder erzählte sie dem, gespannt lauschenden Hinicht Publikum.

Wie immer war Rob Moirs Auftritt am There Are Worse Bands ein Hochgenuss. Menschlich und musikalisch. Heute geht es wieder mal an zwei Orten weiter. Into Orleans kann man sich im Onkel Salamat anhören und in der Schür spielt Artifiction und Anger MGMT. Das sollte man nicht verpassen.