*ding* Dieser Beitrag wird verkürzt geführt. Grund dafür ist der witterungsbedingte Personenzustand *ding*
Schnee in der Schweiz und das im November, damit konnte ja wohl niemand rechnen.
Auch wenn die ein oder anderen ÖV Verbindungen ausgefallen waren und man schon fast die Langlaufski montieren konnte um zu den jeweiligen Locations zu kommen, hält das ein TAWB-Team nicht davon ab drei grossartige Konzertabende zu organisieren. Yunger im Old Town Record Store läutete den Start des Winters mit seiner Gitarre ein und man konnte sich gleichzeitig noch mit einem guten Glühwein aufwärmen.
Wenn man sich danach dazu durchgerungen hatte sich nochmal nach draussen und ins Neubad zu begeben, wurde man mit zwei Ausnahmekünstlerinnen belohnt. Zeny redete offen über ihre Nervosität auf der Bühne. Diese sei ob Dachstock oder (Neubad) Keller immer gleich gross. Die Zuschauerinnen (es waren mehrheitlich Frauen), die sich durch das Schneegestöber gekämpft hatten, rappten deshalb umso lauter bei den lustigen und nachdenklich stimmenden Texten der Nidwaldnerin mit. Besonders ihr Hit Güsl verleitete zum Schluss nochmals zum durchgedrehten Tanzen.

The Black Heidis lieferten daraufhin eine tolle soulige und funkige Abwechslung, mit viel musikalischer Virtuosität aber nicht weniger Energie. Die Zuschauerinnen schwangen das Tanzbein mit und die charmante Frauenband mit ihrem Querflötenbegleiter begeisterte die Kellergängerinnen. Da hatte sich der Kampf gegen den Schneesturm mehr als gelohnt.

Wenn man sich statt in die Neustadt lieber Richtung Baselstrasse aufgemacht hatte wurde man im Bruch Brothers wärmstens empfangen. Allerdings war der Schnee zwar da, die Band aber noch nicht. Der Frontmann von Dave & the Dudes musste sein Auto am nächsten besten Ort abstellen und einen Powerwalk ins Bruch Brothers hinlegen. So wurde kurzerhand das Line-Up geändert und Simia Sapiens war zuerst auf der Bühne. Als Stoner Punk Rock bezeichnen Simia Sapiens ihre Musik und Stoner Punk Rock lieferten sie auch. Die Band brachte mit ihren schweren und vollen Tönen den Restschnee auf den Kleidern des Publikums zum schmelzen.

Danach betrat Dave & the Dudes die Bühne. Mit ihren rockigen riffs brachten sie das Publikum in Tanz- und Feierlaune. Die Band spielte eigene Songs aber auch bekannte Hard Rock Klassiker, die das ganze Bruch Brothers zum Mitsingen brachten. Die Kälte war längst vergessen und man war vom Tanzen wieder gänzlich aufgewärmt.

So langsam geht’s Richtung Ende zu mit der Jubiläumsausgabe des There Are Worse Bands Festivals. Aber zuerst wird nochmal richtig abgeliefert. Heute Abend mit vielleicht ein bisschen weniger Schnee-Problemen in der Gewerbehalle. Hendricks The Hatmaker, Firecult und The Hellfire Orchestra. Schneeschuhe an und los geht’s.